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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Beryllium, Glycium, n., frz. glucium, glucinium, m., engl. beryllium, glycium. Dies Metall wird aus Beryllerde gewonnen, indem man sie, mit Kohle gemengt, glüht u. Chlorgas darüber leitet. Das dabei entstehende Chlorglyeium giebt, mit Natrium behandelt, Chlornatrium u. B.; letzteres ist ein zinnweißes dehnbares Metall, an der Luft unveränderlich, beim Glühen nur oberflächlich oxydirend. Das B.-Metall u. die B.-Verbindungen verhalten sich ähnlich dem Aluminium und dessen Verbindungen.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 351Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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