Beryllium, Glycium, n., frz. glucium, glucinium, m., engl. beryllium, glycium. Dies Metall wird aus Beryllerde gewonnen, indem man sie, mit Kohle gemengt, glüht u. Chlorgas darüber leitet. Das dabei entstehende Chlorglyeium giebt, mit Natrium behandelt, Chlornatrium u. B.; letzteres ist ein zinnweißes dehnbares Metall, an der Luft unveränderlich, beim Glühen nur oberflächlich oxydirend. Das B.-Metall u. die B.-Verbindungen verhalten sich ähnlich dem Aluminium und dessen Verbindungen.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 351Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei