beschalen, akt. Z., verschalen, ausschalen, frz. planchéier, lambrisser, revétir de planches, engl. to board (Zimm.), eine Decken-, Wand- od. Dachfläche mit Bretern benageln; meist bedient man sich hierzu bei später zu putzenden Flächen trockener, schwacher, nicht zu breiter Breter (gewöhnl. Schalbreter gen.), welche man nöthigenfalls noch einmal in der Mitte spaltet, um das sonst leicht erfolgende Reißen der geputzten Flächen zu verhüten, was eine Folge des Zusammentrocknens und Werfens zu nasser oder breiter Breter ist. Werden Bretlängen gestoßen, d. h. reicht eine Bretlänge nicht aus, somuß man die Stoßfugen öfler verschieben (den Stoß wechseln), da das entgegengesetzte Verfahren auch leicht Risse in der Putzfläche erzeugt; zum Festnageln der Breter bedient man sich kleinerer sogen. Schalnägel (s. d.); mitunter beschalt man auch mit Latten. Bei Beschalung der Dächer werden in der Regel zollige Breter verwendet, bei Schieferdach werden dieselben nicht immer vor dem Aufnageln gefugt od. gespündet, bei Zink- od. anderer Metalldeckung aber muß dies stets geschehen, damit die Breter oben bündig liegen. Vgl. d. Art. Ausschalung.