Bignonienholz, n., Weißholz, n., von Bignonia Leu-COXylon (Fam. Bignoniaceen), auch weiße Ceder gen., einem südamerikanischen (brasilianischen) Baum, der bis 22 m. hoch wird. Das weiße, feste Holz wird daselbst von den Tischlern sehr gesucht, die 5 Sorten desselben unterscheiden, von denen einige als Bastard-Guaja, Gelbebenholz, Grünebenholz, Jakaranda, Palissander, Zuckertannholz etc. im Handel erschienen. Der Saft des Laubes einer Sorte (Bignonia Chica) liefert das zinnoberähnliche Chica-Roth. Das Holz scheint etwas giftige Eigenschaften zu besitzen, wird deshalb von Insekten und Bohrwürmern nicht angegriffen und daher gern zu Schiffsbekleidungen verwendet; seferner gelbes Eisenholz, Palissander, Jakarandenholz.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 376Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei