Blauofen, m., Floßofen, Flußofen, m., frz. fourneaum. à fonte (fourneau bleu), engl. flowing-furnace, blauofen, Eisenschmelzofen mit verschlossener Brust und ohne Gestell. Sonst weicht die Konstruktion des B.s von der des Stückofens (s. d.) nur darin ab, daß der Schmelzraum etwas mehr zusammengezogen ist, Erz und Kohlen in abwechselnden Schichten aufgegeben werden, der Schacht bis auf 10 m. und darüber erhöht ist. In Fig. 656 ist k der Kernschacht, k die Füllung,rdie Rauhmauer od. der Mantel, o eine bis auf das mit Gestübbe verschlossene Stichloch Q, E triebes des Ofens Z·.. tein, Alaun und m. frz. Pourpre, m., bleu, engl. blue purple, aus purpurschwefelsaurem Natron. 10—20Gewichtsth. wasserfreien doppeltschwefelsauren Natrons werden geschmolzen u. bei 200—300 C. erhalten; dazu wird 1 Gewichtsth. pulverisirter u. gesiebter Indigo nach und nach eingetragen unter beständigem Umrühren; von Zeit zu Zeit wird ein Pröbchen in Wasser gelegt, bis dieses röthlich-violett wird; nun wird die Masse (1 Gewth. auf 70—80) in Wasser gebracht, umgerührt, mit dem doppelten Gewicht Kochsalz vermengt und der Niederschlag auf dem Filter mit Salzwasser gewaschen. Die Oberschicht des Niederschlags, schwärzlichgrün, muß beseitigt werden. Es ist in Wasser löslich, in heißem mehr als in kaltem, erscheint bei Licht roth. Salpetersäure, Chromsäure, Chlor, schweflige Säure, Schwefelwasserstoff verträgt diese Farbe nicht.