FeedAtitlan (Santiago de)
ErdkundeBrockhaus 1882

Atitlan (Santiago de), Indianerort in der Reublik Guatemala in Centralamerika, Depart. Soola, am Südrande des Sees und am be, des noch thätigen Vulkans A., in 1568 m Höhe, ist die alte Residenz der Zutugil-Könige, hat Baumwollweberei und Mineralquellen und Solt 9000 E. Der 39 km lange und 16 km breite See A. ist von steilen Abhängen umschlossen n in der Mitte mehr als 600 m Tiefe, kleine 30 üsse, indessen keinen sichtbaren Abfluß. Am Südrande erhebt sich der 3817 m hohe Vulkan A., im SW. der 2300m —8 erloschene Vulkan San-Pedro. Die auf der üdseite des Sees gelegenen Dörfer A., San-Pedro, Sta.⸗Catarina Irtlahuacan sind von sehr fleißigen Indianern bewohnt. tkarsk, Kreisstadt im europ.⸗russ. Gouvernement Saratow, an beiden ½½ der Atkara, unweit ihrer Mündung in die Medwedize, Aren N station der Linie Koslow-Saratow, hat ünra amen von dem tatar. Dorfe Itkara oder Etkara, das D0 im 14. Jahrh. lag. A. hat drei Kirchen, eine algschmelzerei, zwei Pottaschfabriten, drei Wachsbleichereien und 15 199 E., die sich vornehmlich mit Ackerbau In der Nah Der Getreidehandel ist bedeutend. In der Nähe der Stadt liegen viele Grabhügel (Kurgany), in denen sich Uberreste alter heidnischer Waffen und Gerätschaften befinden.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 136Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 5

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Erdkunde 6