FeedAtremograph (grch.)
HeilkundeBrockhaus 1882

Atremograph (grch.), ein ederhalter, dessen Konstruktion den Schreibekrampf verhindern soll. trẽsie San Renemn in der Medizin den Zustand des Verschlossenseins der natürlichen Offnungen und Kanäle des Gaborm Körpers, so des Afters, der Scheide, der Gebärmutter, der Harnröhre, der Augenlider, des Mundes u. s. w. In der Mehrzahl der Fälle ist die A. angeboren infolge eines Bildun 1˙. ers; doch wird sie auch hervorebracht durch späteres Verwachsen der Kanäle inolge von Wunden, Geschwüren u. s. w. 2olgezustände sind meist sehr schwere, zum großen eile lebensgefährliche, ihre Beseitigung nur auf operativem Wege durch Spaltung oder Durchstechung der verschießenden Membranen möglich. Die angeborene A. des Afters kommt nicht selten vor und führt infolge der Undurchgängigkeit des Darms schon in den ersten Lebenstagen sicher zum Tode, wenn nicht rechtzeitig operative Hilfe gebracht wird. Die A. der Scheide ber 3 des Muttermundes führen beim Eintritt der Menstruation unter heftigen, in vierwöchentlichen Pausen wie-Eühd betenht kolikartigen Schmerzen zu einer oft sehr beträchtlichen Ansammlung des Blutes in der Gebärmutter, die dadurch allmählich eine Ausdehnung wie in den letzten Schwangerschaftsmonaten erreichen kann. Auch 2 ist nur von rein chirurgischer Behandlung Hilfe zu erwarten, ohne welche die Kranken leicht an Zerreißung der Gebärmutter, an Bauchfellentzündung u. f. w. zu Grunde gehen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 154Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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