Azanion und Azanitis, s. Aizani. Kunstkenner, geb. 1731 zu Barbunales in Aragonien, studierte auf den Universitäten zu Huesca und Salamanca und trat seit 1765, wo er zum span. Geschäftsträger in Rom ernannt wurde, dort mit Gelehrten und Künstlern, besonders aber mit Mengs, der in die Dienste des Königs von Spanien getreten war, und mit seinem gelehrten Landsmanne Arteaga in vertraute Verbindung. G. seiner e Stellung bewies er viele Gewandtheit und behauptete fortwährend großen Einfluß auf die wichtigsten uch untere eines Hofs zum päpstl. Stuhle, namentlich unter Clemens XIV. Er trug zu den Beschlüssen in Betreff der Aufebung des Jesuitenordens am meisten bei; auch atte er den größten en Auf auf die Wahl Pius' I. In diplomatischen Aufträgen ward er 1798 nach Paris gesandt, 1801 zurückberufen und nach Barcelona verwiesen, 1802 wieder als Botschafter nach Paris geschickt, jedoch 1803 von neuem dieses Postens verlustig erklärt. Er starb zu Paris 26. Jan. 1804. Er gab die Werke seines? eundes Mengs (s. d.) heraus, dessen Leben er auch beschrieben Rai — Sein Bruder, Don Felix d'A., geb. 18. Mai 1746, gest. 1811, war als Naturforscher und Reisender namhaft; sein Hauptwerk ist die Woyage dans PAmérique meéridionale (4 Bde., Par. 1809, mit Atlas).