Backe (bucca) ist die zwischen Ober⸗ und Unterkieferknochen ausgespannte Lage von Weichteilen, welche, rechts und links, die Seitenwand der Mundhöhle bildet. Dieselbe besteht im wesentlichen aus drei Schichten. Zu äußerst liegt die hier ziemlich zarte äußere Haut, welche das Rot der Blutefäße mehr oder weniger deutlich durchschimmern äßt und beim Manne meist durch reichlichen Bartwuchs ausgezeichnet ist; zu innerst die Schleimhaut der Mundhöhle; dazwischen eine Schicht platter Muskeln nebst Gefäßen, Nerven und mehr oder minder reichlichem Fettgewebe, von dessen Menge die Rundung der Wange abhängt. Auf der Innenfläche der B. mündet jederseits in der Gegend des zweiten obern Backzahns der 2 Afsawellrnen der Ohrspeicheldrüse. Krankhafte Anschwellungen der B. (sog. dicke B.) beruhen am häufigsten auf eiteriger Entzündung einer erkrankten Zahnwurzel und machen zumeist die Entfernung des kranken Zahns unumgänglich erforderlich. — Backenhöhle nennt man denjenigen Teil der Mundhöhle, welcher zwischen den geschlossenen Zahnreihen und den B. liegt, im Gegensatz zur Mundhöhle im engern Sinn, welche von den Zahnreihen umschlossen wird; hinter dem letzten Backzahn hängen beide Tufog, usammen und gehen achenhohle ub⸗ durch den sog. Racheneingang in die Rachenhöhle über. Die unversehrte Beschaffenheit der B. ist für die Bewegungen des Unterkiefers unumgängli erforderlich; erfolgt durch Verschlucken ätzender Flüssigkeiten, der z geschwürige Prozesse u. s. w. eine Verkürzung der Backentaschen oder eine Verwachsung der Backenschleimhaut mit dem Zahnfleische, so kommt es leicht zur sog. narbigen Kieferklemme, durch welche die Fähigkeit, den Mund zu öffnen, mehr oder weniger beschränkt wird, sodaß mitunter zuletzt nur noch durch eine vorhandene oder künstlich angelegte Zahnlücke das Leben gefristet weren kann. Natürlich läßt sich dieser qualvolle Zustand nur auf operativem Wege, und auch so nicht immer mit dauerndem Erfolge, beseitigen. Baeckea, eine von Linné zu Ehren des schwed. Physikers Bäck benannte Gattung austral. Sträucher aus der Familie der Myrtaceen, deren Arten schmale, oft nadelförmige, gegenständige Blätter und weiße, aromatische, einzeln, paarweise oder doldenförmig in den Blattwinkeln stehende Blüten mit unterständigem Fruchtknoten und fünfblätteriger Blumenkrone besitzen. Einige Arten (B. virgata, camphorata, saxicola u. a.) finden sich häufig als unaen dieie in den Orangeriehäusern. Sie verangen dieselbe Behandlung wie die austral. Myrtaceen überhaupt.