Bartfeld (ungar. Bartfa), Stadt im oberungar. Komitat Säaros, an der Tapola (Tepl), entstanden aus einer zu nfang des 13. 0* rh. gegründeten Cistercienser-Abtei, um die si eutsche ansiedelten, wurde von Ludwig d. Gr. 1376 zur königl. Freistadt erhoben und erklärte sich schon 1525 für die Reformation. Die Stadt hat eine 1878 niedergebrannte und seitdem restaurierte kath. Kirche; ferner ein im 15. Jahrh. erbautes Rathaus mit wichtigem Archiv, ein kath. Untergymnasium und Kloster, Töpfergeschirrfabrikation und Leinwandhandel und 5403 E. (mehr Slawen als Deutsche). B. hat 1876 seine municipale Selbständigkeit eingebüßt. — Etwa 2 km von der Stadt in einem von schönen Tannenwaldungen umgebenen Thale liegt das Bad Bartfeld mit sieben Aheumatisz die gegen Blutarmut, Nervenleiden, heumatismen, gestörte Verdauung und Krank-Der des Atmungsapparats empfohlen werden. er früher hier getriebene Bergbau auf Gold und Silber ist jetzt ganz ein estellt.