Barth (Karl), Zeichner und Ku serstecher, geb. u Cisfeld 12. Okt. 1787, lernte anfangs als Goldmied, ging aber seit 1805 unter Joh. G. von üller in 151 in Man Fache des Kupferstechers über. Seit 1814 in München thätig, machte er drei Werei darauf seine ital. Reise, wo er in Rom im erein mit S. Amsler die Stiche nach Cornelius' Nibelungen begann. In Frankfurt a. M., Nürnberg, Heidelberg, Darmstadt und Hildburghausen verweilte der Künstler längere Zeit, dann in Berlin. Das Ende seines Lebens war durch Geistesstörungen getrübt. Er starb zu Kassel 12. Sept. 1853.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 512Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei