FeedBaumaterialien
NaturlehreBrockhaus 1882

Baumaterialien nennt rung eines Baues notwendigen Stoffe. Das große Gebiet derselben gliedert man gewöhnlich in Konstruktions⸗ und Ausbaumaterialien, oder in Haupt⸗, Verbindungs⸗ und Nebenmaterialien. Zu erstern rechnet man alle zu den Hauptteilen der Gebäude weise Eisen, während zu den zweiten oder mitteln die Luft⸗ und Wassermörtel, Kitte, Leim u. s. w., und zu den letzten alle übrigen Stoffe gezählt werden. Die Steine werden wieder in natürliche und künstliche unterschi ihren durtige tandteilen in und ka Bruchsteine und Werkstücken, letztere in geformte, gegossene, gebrannte u. s. w. Von den Hölzern werden hauptsächlich die Nadelhölzer (Fichte, Tanne, Kiefer) zu Konstruktionslets zu Ausbauarbeiten verwendet. Die B. müssen tets eine ihren speziellen Eigenschaften entsprechende Verwendung finden. Da, wo eine besonders starke Inanspruchnahme der B. 801 Festigkeit erfolgen oder die Güte und Dauerhaftig werden soll, findet in den zu diesem Zwecke errichteten Prüfungsanstalten oder Versuchsstationen für B. eine Prüfung und Ermittelung der Festigkeitsköffizienten statt. Derartige Anstalten gibt es in München, Berlin, Straßburg, Chemnitz, Dresden.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 583Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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