FeedBeattie (James)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Beattie (James), schott. Heik und Dichter, eb. 25. Okt. 1735 zu Lawrencekirk in der rafchaft Kincardine, gest. 18. Aug. 1803 als Professor er Moralphilosophie zu Aberdeen, erregte Aufehen durch den Essay on the nature and immubbility of trutho (Edinb. 1770; Lond. 18⁴48; deutsch von Gerstenberg, Lpz. 1777), worin er Humes Skeptizismus durch Berufung auf den gesunden Verstand (common sense) und den moralischen Sinn in einer gefälligen Darstellung zu bekämpfen Ien. ohne Dert seinem Gegner gewachsen zu ö ein. Mehr Wert haben seine Dissertations mo⸗ ö ral and critical' (Lond. 1783; deutsch, 3 Bde., 2D. und die Elements of moral sciences 2 Bde., Lond. 1790—93), welche letztere bemerenswerte ästhetische Erörterungen enthalten. In r rift „Evidences of christian religione (2 Bde., Lond. 1786) bekennt er sich zu einem gemäßigten Theismus. Einen dauernden Namen in der engl. Litteratur erwarb sich B. durch das Gedicht The minstrel, or the progress of geniuso 2 Tle., 1771—74), das viele wahrhaft wen er-Stellen enthält. Reue Ausgaben desselben erchienen w1854 in Edinburgh sowie in London 1871 in der von Gilfillan besorgten läbrary edition ot the British poets- und mit Illustrationen von Birket Foster 1861 in London.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 652Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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