Beckmann ——2 bekannt durch seine Schriften äber Landwirtschaft und Gewerbkunde, geb. 4. Juni 1739 zu Hoya, besuchte die Gelehrtenschule in Stade und widmete sich in Göttingen zuerst der Theologie, wandte dat aber seit 1759 dem Studium der Naturwissenschaft und deren Anwendung für Volks⸗ und Staatswirtschaft zu. Nachdem er 1763—65 als Professor der fi und gemeit unt am prot. Gymnasium etersburg gewirkt, unternahm er eine Reise nach Schweden, um sich genaue Kenntnis der dortigen Bergwerke und deren Betriebsweise zu verschaffen, genoß auch bei dieser Gelegenheit . Upfala längere Zeit Linnes Umgang und Unterricht. Nach seiner Rückkehr erhielt B. 1766 zu Göttingen eine Professur der Philosophie, dann 1770 die der Okonomie. Er starb 4. Febr. 1811. In seinen „Grundsätzen der deutschen Landwirtschafte (Gött. 1769; 6. Aufl. 1806) hat B. die Landwirtschaft Ban erstenmal in wissenschaftlicher Form bearbeitet. on seinen zur Techuo andern Schriften waren die „Anleitung zur Technologier (5. Aufl. Gött. 1809), die »Anleitung zur Handlungswissenschaftv (Gött. 1789) und die „Vorbereitung zur Warenkunder * Bde., Gött. 1793), die «Physik.⸗ökonomische Biliotheko (33 Bde., Gött. 1770—1808) und die „Beiträge zur konomie, Technologie, Polizei⸗ und Kamera wissenschaft » (11 Bde., Gött. 1779—91) für ihre Zeit von großer Bedeutung. Seine „Beiträge zur Geschichte der Erfindungen » (5 Bde., erze eraun sind noch jetzt von Wert. eckmann (Joh. Gottlieb), Forstinspektor zu Wolkenburg in Kursachsen, geb. um 1700, gest. 177⁷7, erwarb sich Verdienste durch Einführung einer geregelten Kahlschlagwirtschaft in Verbindung mit Holzsaat. Er schrieb: Versuche und Erfahrunen von der zu unsern Zeiten höchst nötigen Holzsaato (Chemnitz 1758; 4. Aufl. 1777), „Anweisung zu einer pfleglichen Forstwissenschaft» (1759; 3. Aufl. 1777), worin die Schilderung eines neuen „wüiche rens der Waldertragsregelung enthalten ist, welche er zuerst auf Massen⸗ und Zuwachsberechnungen zu orstwissenschafte (1763; 3. Aufl. 1777).