Bellary (ind. Walahari), ein Distrikt der indobrit. Präsidentschaft Madras, nördlich durch dieTumdudra von dem Gebiete des na Diiwit yderabad getrennt, östlich von den engl. Distrikten Kurnal und Cudbapah südlich von dem Vasallenstaate My⸗ — und westli den Eisenbahn durchschnitten. Es in den Besitz der Engländer, als Nizam von Hyderaba 50 nach dem Falle von und 76 20“ östl. L. (von Greenwich), 480 m über der See gelegen Sitz der Civil⸗ und ortdasehohist den, zählt 51766 E. Das sog. obere Fort daselbst ist ein 140 m hoher Granitberg, auf dessen abgeplatteter Höhe sich das eigentliche, jetzt als Gefängnis dienende Fort besindet. Ein zweites, das untere genannte Fort enthält das Zeughaus, verschiedene Magazine, eine prot. Kirche, die Wohnungen der Civ eamten, einiger ziere und anderer der 18 Südöstlich von letzterm liegt die Pettah oder Stadt der Eingeborenen, wohin diese, welche früher innerhalb —— gewohnt hatten, 1816 verwiesen wurden. Stadt ist gut gebaut und besitzt viele Hindutempel, einige en, eine Missions⸗ und Piceig-lgale Schulen u. s. w.; m im NW. von B. liegen die Ruinen von Bisnagur und 75 km im O. von ihm, an der Sisenbahn, die Militärstation Guty, Gutti oder Gutydurga, eine Anzahl befestigter Hugel, welche ein Fort und eine Stadt mit 6730 E. einschließen. An ihrem nördl. Ende liegt ah einem ungeheuern, sich 620 m über das Meer erhebenden, isolierten lsblocke eine nur durch um.n ober Verrat einnehmbare, gegenwärtig zum Aufenthalte von Staatsgefangenen dienende Festung. Bellas, Stadt in der ehemaligen portug. Provinz Estremadura, Distrikt Lissabon, unfern der Mündung des Tejo, oben in einem schönen Thale, zwischen Lissabon und Cintra + hat (1878) 2645 E. und eisenhaltige Quellen, welche als Bad benutzt werden; ein Schloß und Villen schmücken das Thal, in welchem die berühmte Wasserleitung Agoas Livres ihren Anfang nimmt, welche Lissabon mit Wasser versorgt.