Berger (Ludw. von), ein Opfer der Napoleonischen Fremdherrschaft, geb. 5. Nov. 1768 zu Oldenburg, studierte zu Göttingen die Rechte, praktizierte dann zu Eutin, später zu Oldenburg, wo er Kanzleirat wurde. Als 1813 die franz. Behörden bei Annäherung der Russen aus Oldenburg flüchteten, setzten sie eine Verwaltungskommission ein, in welche B. und dessen n wn Fink eintraten. Nach der Rückkehr der Franzosen wurden beide mehrerer Außerungen wegen, die sie in deutscher Gesinnung gegen die Fremdherrschaft gethan, nach Bremen vor ein Gericht gestellt, dem Vandamme präsidierte. Wiewohl der Ankläger nur auf Gefängnisstrafe Atär verurteilte man sie zum Tode, den sie 10. April 1813 durch Pulver und Blei erlitten. Ihre Überreste ließ der Herzog von . Dal 0u äter in der herzogl. Gruft beisetzen. Vgl. Gildemeister, «Finks und B.s Ermordunge (Brem. 1814). 2—