FeedBerlin im Me Augenarzt
Sagen & MythenBrockhaus 1882

Berlin im Me Augenarzt, geb. 2. Mai 1833 zu +h* n Mecklenburg-Strelitz, besuchte das ymnasium daselbst, studierte in Göttingen, Würzburg, Erlangen und Berlin Medizin, an letzterm Orte unter Gräfe namentlich Augenheilkunde, war dann ein Jahr Assistenzarzt Pagenstechers in Wiesbaden, ging hierauf als it Tubinen an die chirurgische Klinik der Universität Alintken und errichtete 1861 in Stuttgart eine Augenklinik, welche sich bald eines zahlreichen Besuchs erfreute. Seit 1870 ist B. außerdem Privatdocent für physiol. Optik an der Technischen Hochschule, seit 1875 Professor fur vergleichende Augenheilkunde an der Tierarzneischule in Stuttgart. B. hat in verschiedenen Fachzeitschriften, namentlich in Gräfes «Archiv für Ophthalmologier, in den e Monatsblättern fur Augenheilkundev, im „«Mediz. Korrespondenzblatt des württemb. ärztlichen Vereins v, in der „Berlinet klinischen Wochenschrifto eine umfan eiche litterarische Thätigkeit entwickelt. Seine Arbeiten betrafen unter anderm die in den Glaskörperraum einedrungenen Fremdkörper, die Exstirpation des hränensackes, den Einfluß der Konvergläser auf das ercentrische Sehen, die Sehnervendur sung dung, die sog. commotio retinae, Netzhautablöfung beim Pferde, die Pathologie und Anatomie der Thränendrüse, die Refraktion von Tieraugen u. s. w. Außerdem bearbeitete er für den vierten Teil des von Gräfe und Sämisch redigierten Handbuchs der gesamten Augenheilkunder (Lpz. 1880) die „Krankheiten der Orbita ». B. ist der erste, welcher systematisch die Augenheilkunde in vergleichen⸗ [der Weise betrieben hat, und gibt seit 1882 eine Zeitschrift für Augenheilkunde » heraus, in der er zunächst eine Arbeit «über den physik.· optischen Bau des orin der vre veröffentlichte.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 850Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 3

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Sagen & Mythen 6