FeedBerneck (Karl Gust. von)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Berneck (Karl Gust. von), Militärschriftsteller und Novellist, als letzterer pseudonym Bernd von Guseck, geb. 28. Okt. 1803 zu Kirchhagen in der Niederlausitz, wurde 1820 preuß. Offizier, 1839 Lehrer an der Divisionsschule in Frankfurt a. O. 1848 als Rittmeister und Lehrer am Kadettenhause nach Berlin versetzt und 1855 zum Major befördert; 1862 nahm er seinen Abschied und starb 8. Juli 1871 zu Berlin. Eine Anzahl seiner zerstreuten Novellen und Erzählungene erschienen gesammelt (3 Bde., Lpz. 1837), andere sind in seinen Werken „(Vom Borne der Zeiten (3 Bde., Berl. 1844), „(Wildfeuer (2 Bochn., Berl. 1845), 4„Schaumerlen der Gegenwarto (Bunzl. 1838), Vulkanteinen (Bunzl. 1838) enthalten. Von seinen Romanen sind zu nennen: «Die Stedinger » (Lpz. 1837), „Das Erbe von Landshut » (2 Tle., Kottb. 1842), „Der Sohn der Mark» (Frankf. a. O. 1848), Die Raud des Fremden⸗ (2 Bde., Lpz. 1857), «Der erste ub an Deutschlando (4 Bde., Lpz. 1862) und Gesamtausgabe (2. Aufl. 1845). Seine militärichen Werke sind: 4Elemente der Taktik v 6 Aufll. 1870), 4Dun de der Kriegskunste (3. Aufl., Berl. 1867), „Buch der Schlachten» (Opz. 1856) Grundriß der Geschichte des Kriegswesens» (Berl. 1854), „Die Schlachten bei Leipzig (Opz. 1855), Atlas des Kriegswesens (2. Aufl., Lpz. 1875, herausg. von Jos. Schott). ö

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 860Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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