Bernhardi (The * Wn namhafter Historiker und Diplomat, geb. 6. Nov. 1802 in Berlin, verlebte seine Jugend in Eland und Petersburg, studierte in Heidelberg unter eseni Geschi 6 und brachte dann längere hen auf Reisen in Deut land, euhngen und uth ien zu. Hierauf kehrte zu me schlie Aufenthalt nach Rußland zurüd und nabm Hiießlich seinen dauernden Aufenthalt rat ernannt, mahm X riege 1866 als preuß. in Schlesien. amrie preuß. Legations-Militärbevollmächtigter bei der ital. Armee teil, mit dem Auftrage, Lamarmora zu einer oreichem, den preuß. Interessen ernstlich dienenden Kriegs führung zu bestimmen, war dann in diplomatif Aufträgen in Slantn und 1869 — 71 in gleicher Eigenschaft in Spanien. Von seinen Schriften sind hervorzuheben: Versuch einer Kritik der Gründe, die für großes und kleines Grundeigentum angeführt werdeno (Petersb. 1849), worin B. die Grundlehren der Manchesterschule einer kritischen Prüfung unterwirft, Geschichte Rußlands und der europ. Politik von 181⁴4—31⁷ (Bd. 1—3, Lpz. 1863 — 77), in welchem Werk er ein reiches, bisher zum Teil gan unzugängliches Quellenmaterial verwertet hat, Denkwürdigkeiten aus dem Leben des Grafen von Toll)⸗ (4Bde., Lpz. 1856—58; 2. Aufl. 1866), drch d. Or. Cöriften⸗ (2 Bde., Berl. 1879), KFriedrich d als Feldherr (2 Bde., Berl. 1881) u. a.