Blackwood (John) engl. . des Bec wurde als in Sohn William B.s, des Begründers des bekannten Blackwood's Magazinen, 7. Dez. 1818 in Edinburgh geboren. Auf der High School und an der Universität in Edinburgh ausgebildet, unternahm er eine große Reise auf das europ. Festland und trat 05 seiner Rmn in die Buchgandlungvon Whittaker u. Comp. in London. Seine Brüder Alexander und Robert hatten inzwischen nach des Vaters Tode 1834 die eitung des edinburgher Geschäfts übernommen. Ini rem Auftrag begründete 7 B. 1840 eine Huud e in London, der er bis zu dem Tode seines Bruders Alexander 1846 mit vielem Erfolg vorstand. Hierauf nach Edinburgh ichen eeit übernahm er mit der ganzen litterarischen ranche des Geschäfts die Oberleitung des Magazinev. Lord Lyttons Caxtonso, „The Coming Races und The Parisianso erschienen zuerst in Blackwood's Magazines der Genius Bte e Eliots fand dort in den Scenes of clerical litey seine erste Anerkennung; Charles Lewer, Anthony Trollope, Mrs. Oliphant, Charles Reade wurden stehende Mitarbeiter. B. starb in Edinbur 29. 5. 1879. igen oder auch Blaeuw und Blauw (lat. Caesius), ein holländ. Gelehrten⸗ und Buchdruckersamilie, welche sich namhafte Verdienste um Litteratur und Kunst erworben hat. — Wil 1571 zu Alkmaar geboren, und nannte sich, weil sein Vater Johann hieß, nach holländ. Sitte auch Wilhelm Janszoon B., infolge dessen er mehr- und mit einem andern amsterdamer Vuchhendber und Kartenverleger, Namens Janszoon, verwechselt wird. Hervorgegangen aus der Schule Tycho de Brahes, erwarb er sich als Mathematiker Geograph und Astronom, besonders aber durch die Verfertigung von Erd⸗ und Himmelsgloben, die an Schönheit und Richtigkeit alle vorherigen weit übertrafen, wie durch die Herausgabe sorgfältig bearbeiteter Landkarten anerkannte Verdienste. Im Bücherdrucke erreichte er zwar nicht die Eleganz und Vollendung der Elzevier; allein seine meisten Verlagsartikel empfehlen sich doch durch geschmackvolles Außere und Korrektheit. Er starb 18. Okt. 1638 und hinterließ zwei Söhne, Joan und Cornelis B., welche das Geschäft des Vaters, bis nach Cornelis' Tode 1650, gemeinschaftlich fortsetzten. Seine eigenen Schriften und Sammlungen sind: eespiegelz (1627, auch 1643), Onderwijs van de hemelsche en aerdsche globeno (1634), Novus Atlas, d. i. Weltbeschreibung mit schönen neuen Landtafelno (6 Bde., deren verschiedene Auflagen von 1634—62 gehen), und «Theatrum urbium et munimentorumo (1619). Vgl. Baudet, Leven en verkken van Willem Janszoon B.„ (Utrecht 187¹).— Joan B. erwarb sich ebenfalls eine sehr gründliche wissenschaftliche Bildung und wurde na beendigten akademischen Studien *„ Doktor der Rechte befördert. Er machte große Reisen, namentlich nach Italien, und errichtete nachher zu Amsterdam ein eigenes Geschäft, mit welchem er später das des Vaters vereinigte. Es ist von ihm ein ebenso vollständiger und prachtvoller als für die damalige Zeit in jeder Hinsicht vollendeter, 18 jetzt Beachtung verdienender «Atlas magnusv (11 Bde., 1650, 1662; franz., 12 Bde., 1663, und span., 10 Bde., 1669 —72) vorhanden. Außerdem lieferte er eine Reihe topogr. Kupferwerke und Städteansichten, die mit Pracht auch Gründlichkeit verbanden und noch immer gesucht sind: so von Belgien (2 Bde., 1649), Italien (2 Bde., 1663) und Savoyen und Piemont (2 Bde., 1682). Er starb 28. Dez. 1673 „nachdem er 22. Febr. 1672 das Unglück gehabt, seine Offizin nebst dem größten Teile der Vorräte in Feuer aufgehen zu sehen. Das Verzeichnis seiner Druckwerke und Karten erschien Amsterdam 1655 und 1661. Er hinterließ drei Söhne, Johann, Wilhelm und Peter. Der mittlere war Mitglied des amsterdamer Rats; die beiden andern stellten die väterliche Offizin wieder her und setzten das Gechäft von 1682 bis gegen 1700 fort. Unter icher erlagsartikeln haben mehrere Ausgaben klassischer Autoren, namentlich Ciceros Orationesd (3 Tle. in 6 Bdn., 1699) noch jetzt Wert.