Bleizuckerlösung mit kohlensaurem Natron. Eine Verbindung von Bleicarbonat mit Bleioxydhydrat, weß 65 kohlensaures Bleioxyd, ist das Bleiweiß (s. d.). 11) Bleisulfat, schwefelsaures Bleioxyd 80., natürlich vorkommend als Bleivitriol, wird erhalten als schwerer weißer Niederschlag beim Zersetzen irgend eines löslichen Bleisalzes mit Schwefelsäure oder schwefelsauren Salzen, tritt als Nebenprodukt bei manchen technischen Proessen auf, z. B. bei der Darstellung der Rotbeize er Färber, d. i. essigsaure Thonerde, welche 4 wonnen wird, indem man Alaun mit Bleizucker zersetzt, oder bei der Eisenbeize, Zersetzung von Eisenvitriol durch Bleizucker; in beiden Fällen verbindet sich die Schwefelsäure der angewandten Salze mit dem Blei. Bleisulfat löst sich kaum in Säuren, ist dagegen leicht löslich in weinsaurem Ammoniak und in unterschwefligsaurem Natron. Bei Ge enwart von freier Salzsäure wird es von Chlornatrium in schwefelsaures Natron und Chlorblei verwandelt; man e wiewohl nicht mit Erfolg, versucht, auf diese Reaktion eine neue Methode der Darstellung des Glaubersalzes, resp. der Soda begründen. 12 leinitrat, salpetersaures Bleioxyd Pb(NO, )., wird erhalten durch Lösen von Bleiglätte in verdünnter Salpetersäure. Die Lösung 1 nach dem in Bleipfannen vorzunehmenden erdampfen beim Erkalten schöne oktazdrische Krystalle des Salzes, welches in der Färberei teils zur Erzeugung von gelben Farben, teils zur Darstellung von Beizen an Stelle bes teurern Bleizuckers Verwendung findet. 13) Bleichromat, Bleioxyd Pb(Cr0,), gelber Niederschlag, erhalten durch Vermischen von Bleizuckerlö ung mit neutralem chromsauren Kali, bildet die am häufigsten angewandte sches Malerfarbe, das Chromgelb (s. d.); ein basiches Bleichromat ist das Chromrot (s. d.). 14) Bleiacetat, essigsaures Bleioxyd Pb(C. H. 03)8, ist der Bleizucker (s. d.), basisches Bleiacetat ist der Bleiessi 6. d.).