Bloemaert (Abraham), einer der genialsten und fruchtbarsten Maler aus der Schule der niederländ. Manieristen, war 1564 in Gorkum geboren und starb 1657 in Utrecht. Er lernte die Anfangsgründe der oer Augeutr bei seinem Vater, Cornelis B., der Ingenieur, Baumeister und Bilddeute war, hatte Floris und Frank zu Lehrern, enternte sich aber von ihrer Manier und schuf sich eine eigene. Nachdem er sich einige Jahre zu Paris auf5 alten, lebte er in Amsterdam, später in Utrecht. malte mehrere große Historienbilder, z. B. den Tod der Söhne der Niobe in der königl. Galerie zu Kopenhagen, sodann Tiere, Muschelwerk und beonders Landschaften, welche letztere am meisten gechätzt werden. Im Porträtieren Kan er weniger, och ist sein Selbstporträt eine gelungene Arbeit. Alle seine Gemälde tragen einige — 4 der Übereilung. Dennoch ist er, vornehmlich in Rücksicht auf das treffliche Kolorit und Helldunkel seiner Gemälde, den besten Malern seiner Zeit zuzuzählen. Auch war er Kupferstecher und zeichnete für den ½ namentlich für Tondruck, wozu er die mrisse in Radierung selbst herstellte. Von seinen vier Söhnen war Cornelis B., geb. zu Utrecht 1603, der geschickteste. Anfangs Maler, beschäftigte er sich später fast ausschließlich mit der Kupferstechkunst. Er war eine Zeit 3rs in Paris und lebte dann in Rom, wo er 1680 starb. Seine durch zeichnen sich durch Reinheit und Schönheit, durch sanfte Übergänge der Lichter und Schatten, Verschiedenheit und Weichheit der Töne aus. Er ward der Schöpfer einer neuen Schule, aus welcher Baudet, Poilly, Chasteau, Speier, Roullet u. a. hervor ingen. Von den andern drei Brüdern erwarb sich Adrian B., der längere dann in Rom lebte und 1668 in Salzburg an den Folgen eines Duells starb, als Maler und Kupferstecher große Anerkennung. Hendrik B. malte bloß Bildnisse, und Frederik B. hat vieles mit eualcch n 3 seinem Vater in Baatr gestochen, namentlich ein Zeichenbuch in 119 Blättern.