Boitout gent atrink alleso), Tummler, ein ucht loses, halbkegelförmiges Trinkglas, welches nicht —— und daher gleich ausgetrunken werden muß. oizenburg (Boitzenburg), Stadt im wendischen Kreise (Herzogtum Güstrow) des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin, an der Mündung der Boize in die Elbe und an der Berlin-Hamburger Eisenbahn, 56 km südöstlich von Hamburg, ist Sitz eines Amtsgerichts, Domänen⸗, Steuer-Zoll⸗ und ostamts, hat eine neue Kirche, ein schönes Amtaus, eine Bürger⸗, eine Gewerbe⸗ und eine Warteschule, zwei Bierbrauereien, eine Branntweinbrennerei und eine Eisengießerei, treibt leb⸗ —7 Handel, sowie Schiffahrt und Fischerei und 0 lt (1880) 3614 E. Der wurde um die Mitte es 14. Jahrh. von dem Grafen Schwerin zur Stadt erhoben, im 14. Jahrh. mit Mauern versehen. In den Kriegen des 17. Jahrh. litt er vielfach durch Dänen und Schweden, und 1709 wurde er durch eine Feuersbrunst fast gänzlich zerstört. Von 1734—68 gehörte B. durch Verpfändung zu Markeft. — Zu unterscheiden davon ist der arktflecken Boizenburg im Kreise Templin des preuß. + .* Potsdam, an dem Flüßchen Quillow und einem See gelegen, mit 870 E., und mit schönen Parkanlagen, die von der räfl. Familie Arnim (s. d.), den Besitzern des Ortes, errühren. Die Grafschaft B. des Grafen von Arnim-B. umfaßt 165 qkm, wovon 110 qkm Wald.