Brazil (Lond. 1854); Kidder und Fletcher, Brazil and the Brazilianso (Philad. 1857); Herndon und Gibbon, Exploration on the Valley of Amazonsb (2 Bde., Neuyork 1853—54); de Lahure, Wempire du Brésiloh (Par. 1862); Expilly, Le Brésil, tel qu'il esto (Par. 1862); Hetwood, «Resources of Brazilb im Journal of the Statistical Society of London (Bd. 27, 1864); von Lämmert, „Almanak da Corte e Provincia do Rio-Janeiron (Rio de Janeiro 1843 fg.); Wappäus, «Brasilienv (Stein und —75 elmann, Handbuch der Georaphie und Statistik», 7. Kufl., Bd. 1, Abteil. 4, Ipz. 1870:; Liais, Climats, Géologie, Faune et Géographie botanique du Brésils (Par. 1872); de Macedo, «Geogr. Beschreibung B.sv 9.98 von Nogueira und Schiefler, 2* 1873), Das Kaiserreich B. auf der Wiener Weltausstellungs Mio de Janeiro 1873), Das Kaiserreich B. auf der Weltausstellung von 1876 in Philadelphiav (Rio de Janeiro 1876), »Das Kaisertum B. im J. 18735 (Rio de Drenn 1874); Pradez, Nouvelles études sur le Brésibb (Par. 1874); Keller-Leuzinger, „Vom Amazonas und Madeira» (Stuttg. 1874). Die Hauptwerke über die Geschichte des Landes sind: Southey, History of Brazilo (3 Bde., Lond. 1810—19); de Souza, Memorias historicas do Rio de Janeirop (9 Bde., Rio de Janeiro 1820—22); da Silva Lisboa, Mistoria dos principaes successos politicos do imperio do Brazil (20 Bde., Rio de Janeiro 1826—30); Constancio, istoria do Brazilh (2 Bde., Par. 1839); von Varnhagen, «Historia geral do Brazilv (Rio de Werln 1855); Handelmann, Geschichte von B. ½½ 1859). Schätzbare Materialien zur Kunde S enthält die Revista trimensal de historia o geograflao, welche seit w1839 von dem Instituto historico-geografico Brasileiroo herausgegeben wird. über die Auswanderung nach B. vergleiche: A. van der Straten Ponthoz, Le budget du Brésil etc.v (Brüss. 1854); Uhmnun⸗ „Die deutsche Auswanderungv (Berl. 1861); Expilly, La traite, I'émigration et la colonisation au Brésilb (Par. 1864); Mulhall, «Rio Grande do Sul and its German colonieso (Lond. 1873); Jahn, Wichtige Beiträge zur Einwanderung und Kolonisation in B. Berl. 1874); Nowakowfki und Flechner, „B. unter om Pedro II.v (Wien 1877); Holtermann, «Die deutsche Kolonie Dona Francisca in Südbrasilieno (Hamb. 1878); Naeher, Land und Leute in der brasil. Provinz Bahian (Lpz. 1881); H. Lange, „Südbrasilien. Die Provinzen Säo-Pedro do Rio Grande do Sul und Santa-Catharina mit Rückicht auf die deutsche Kolonisatione (Berl. 1882). nter den Kartenwerken ist hervorzuheben: Mendes de Almeida, Atlas do Imperio do Brazilo (24 Karten, Rio de Janeiro 1868). ½π Brasiletholz, Fernambukholz oder Rotholz ist ein dunkelrotes oder auch gelbbraunes Farbeholz von der Gattung Cacsalpinia, welches in großer Menge in Brasilien, von dem es den Namen hat, wachs und einen bedeutenden Ausfuhrartikel bildet, da es eins der wichtigsten Materiale für die Färberei ist. Die vorzüglichsten Sorten sind das Pernambuk⸗(gewöhnlich ernambuk⸗), das Allerheiligen⸗ und das St. Marthaholz. An Güte kommt ihm beinahe gleich das ostind. Siams⸗, Sapan⸗ oder Nvarsao viel geringer dagegen ist das Brasiletholz, welches von den Antillen kommt. Es findet sich gemahlen und und 2. rkende in dem Handel; auch wird fabrik505 8 Extrakt daraus dargestellt. Man verwendet das B. in der Rotfärberei, zur Bereitung der roten Tinte und früher zur Darstellung des Kugellacks. Seit dem Aufkommen der roten Teerfarbestoffe hat die Bedeutung des B. sehr abgenommen.