FeedBucentaur
AllerleiBrockhaus 1882

Bucentaur (grch., ein Ungeheuer, halb Stier, halb Mensch) oder B aDogeponBent die prächtige Galeere, in welcher der Doge von Venedig seit 1311 lichkeite am Himmelfahrtstage unter großen Feierlichkeiten eine Strecke weit auf das Adriatische Meer hinausfuhr und zum Zeichen der Oberherrschaft der Republik über das Meer durch Versenkung eines Ringes sich gleichsam mit demselben vermählte. Der letzte B. wurde 1728 gebaut und 1797 von den Franzosen, die nach der reichen Vergoldung begierig waren, zerstört. Noch man in Venedig einen Teil des purpurfarbigen Mastes.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 647Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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