Bürde (Samuel Gottlieb), deutscher Dichter, geb. 7. Dez. 1753 zu Breslau, von 1776 bis 1778 Häher an der Freimaurerischen Erziehungsanstalt daselbst, begleitete den spätern preuß. Kabinettsminister Grafen von Haugwitz auf einer Reise nach Italien, die er 1785 beschrieb, wurde Geh. Sekretär bei dem schles. General-Finanzdepartement, 1804 Kanzleiirektor und starb 28. April 1831 zu Berlin. B. ist am bedeutendsten als Dichter geistlicher Lieder; Wie weltliche Lyrik und seine Erzählungen, na ielandschem Muster, sind leicht und gefällig. B. hauung „Geistliche Poesien » (Bresl. 1787), 4«Eruo a Henlliche für den Landmanno (Bresl. 1817) und „Geist — Gedichter (Bresl. 1817); außerdem Vermischte Gedichter (Bresl. 1789), Erzählungeno (Königsb. 1796), «Poetische Schriften» (Bresl. 1803 fg.). Auch im Drama . er sich versucht: „Die Entführunge, Lustspiel (Bresl. 1779), „Der Hochzeittag oder Das Ärgste kommt zuletzto, Trauerspiel (Bresl. 1779), Lieder und Singstücker (Bresl. 1794; neue Aufl. 1805), 4„Operetteno (Königsb. 1794: «Don Sylvio von Rosalvav, nach Wieland, und Die Regatta Venedigy). Mehreres von ihm erschien ers in Schillers „Horeno und »Musenalmanacho.