Busch 06 10 ausgezeichneter Chirurg, geb. 5. Jan. 1826 zu m in Re lin, uu das Joachimsthalsche Gymnasium in Berlin, studierte dort 1844 —48 Medizin, nahm 1848 am Feldzug in Schleswig-Holstein als freiwilliger Unterarzt teil, bereiste dann zwei Pier England, Frankreich, Spanien, Algier und Osterreich, wurde 1851 klinischer Assistent Langenbecks in Berlin und 1855 zum ord. Professor der Chirurgie und Direktor der chirurgischen Klinik in Bonn ernannt. Während des Feldala von 1866 war B. als konsultierender Generalarzt des 8. Armeekorps in Böhmen thätig; die ⁷ Stellung bekleidete er während des Deutsch⸗ . Nobs488 egs von 1870 — 71. B. starb 14. Nov. 1881 zu Bonn. Er schrieb: aliber das Gehirn der Selachier» (Berl. 1848), „Beobachtundel über Anatomie und Entwickelung einiger wirellosen Seetieres (Berl. 1851), Chirurgische Beobachtungen, gesammelt in der chirurgischen Universitätsk inil zu Berlino (Berl. 1854), Lehrbuch der Chirurgies (2 Bde., Berl. 1857—70).