FeedCastille (Charles Hippolyte)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Castille (Charles Hippolyte), franz. Romanschriftsteller und Publizist, geb. 8. Nov. 1820 zu Montreuil-sur-Mer, erhielt seine Erziehung in Douai und Cambrai und wandte sich dann nach Paris. Er schrieb mehrere Romane (wie Les oiseaux de proièe und Le markgravedes Claireso), begründete 1847 mit Molinari die Zeitschrift Qe travail intellectuelo und 1848 mit Bastiat La République frangaisen und vertrat in diesen und andern Blättern sozialistische Ideen. Später vertam er mehrere histor.polit. Schriften, wie Les ommes et les mœurs sous le règne de Louis Philippes (1853), (Mistoire de la seconde Répu⸗- blique francaiser (4 Bde., 1854-55), HParallele entre César, Charlemagne et Napoléon (1858), (Ilistoire de soixante ans, 1789— 1850 (4 Bde., 1859—63), Portraits politiques au XIXꝰ siècle (70 Bochn., 1856 -60). Daneben war er fortgesetzt journalistisch thätig. Namentlich werden ihm die unter dem Namen Alceste im Universeb (1869 —70) und später in der „Constitutiono und im (Avenir nationab erschienenen Artikel zugeschrieben. rmißt, sind unter K aufzusuchen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 57Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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