Cerveuhy (Väaclav Frantisek, d. i. Wenzel Franz), bedeutender Metall-Musikinstrumenten⸗ abrikant, eb. 1819 zu Dubes in Böhmen, eröffnete sein Geschäft 1842 in Königgrätz und erfand nach und nach folgende 15 kpelcher 1844 das Kornon, 1845 den Kontrabaß (welcher in den ev. lW. um Helikon, Peliton, Sarhorn-Contrabaf e u. s. w. nachgeahmt wird), 1846 die Tonwechselmaschine Transpositeur), 1848 den Phonikon, 1853 das Baroxyton, 1856 den Metallkontrafagott, 1859 das Obligatalthorn, 1867 das Turnerhorn, das k. k. Armee ignalbn das Jägerhorn, die Armeeposaune, 1873 das Primhorn, den Subkontrabaß, den Subkontrafagott und die Walzenmaschine, 1876 die Kornettinstrumente, das Kronprinz-Kornettquartett, die Votivtimpani (benannt nach der Votivkirche in Wien, welcher die ersten Exemplare geschenkt wurden), 1877 das Glockenaccordion, 1878 den Feuerruf⸗ und Glockentriangel. Daneben verbesserte er das Euphonion, die Cylindermaschine, die russ. Signalhörner, Schraubentrommeln und die patentierte Walzenmaschine, und imitiert die türk. Cinellen und chines. Tam-Tams mit großem Erfolg. Als der erste österr. Fabrikant auf diesem Gebiet wurden seine nißt, sind unter K aufzusuchen. Leistungen auch auf den Weltausstellungen nach Verdienst anerkannt; er ist als ein Reformator des modernen Metallinstrumentenbau-Systems anzu-1 sehen. Die Firma „V. F. Cĩervenh u. Söhner verbreitet massenhaft Instrumente in alle Teile der Welt. Eine Glockengießerei ist mit dem großartigen ! Etablissement verbunden. ö