Chagny, Stadt im franz. Depart. Saönetet-Loire, Arrondissement Chälon-sur-Saöne, 17 km im NW. von dieser Stadt, an der Dheune und am Canal du Centre, in 213 m Höhe, an der Eisenbahn Paris-Lyon, von der hier zwei Zweigbahnen, nach Nevers und Moulins, abgehen. C. hat (1876) 3950, als Gemeinde 4173 E., welche Rheintid Wein ziehen und Eisengießerei, Glasfa rikation, Böttcherei und Fabrikation von Ackerbaumaschinen betreiben. Der Ort ist Niederlage für Eisenerze, Kohlen, Holz, Ziegel, Bausteine u. s. w. niedriger, felsiger Archipel von Koralleninseln mitten im Indischen Ocean, in 444 bis 7²39 südl. Br. und 88 30 bis 90, 30 östl. L. (von Ferro), 450 km südlich von den Malediven. Ihr Areal wird auf 110 qkm berechnet. Die südlichste und größte, etwa 24 km lang und 5 —6 km breit, ist Diego Gareia oder Chagos, ein steil über das Meer sich erhebender Korallenring oder Atoll, der eine Lagune von höchstens 1 km Breite umschließt; sie erhebt 190 auf der Ostseite bis 70 oder 100 meund trägt Kokospalmen. Die liegt an der Koroskraoben: die Lagune ist reich an Fischen und Kokoskrabben; Trinkwasser findet sich im Kalk in einigen sud iefe. Die kleinern, ganz ähnlichen Inseln sind: Peros-Banhos, Salomon Insel, Insel und Egmonts-Inseln. Die Portugiesen entdeckten diese damals unbewohnte Gnpr 1786 zab der Engländer Blair den ersten wissenschaftichen Bericht ber dieselbe. Von Ile de France aus wurden 1791 Niederlassungen auf derselben gegründet, deren sich später die Briten bemächtigten, zu deren Besitzungen die Inseln jetzt gehören; sie sind Dependenz von Mauritius und hatten 1871 690 E., welche aus den Kokospalmen und den gesalzenen Fischen ihren Gewinn ziehen.