Chotieborsch (böhm. Chotébot), Stadt im östl. Böhmen an der österr. Nordwestbahn (Linie Deutschbrod-Pardubitz), mit (1881) 3923 CE. czech. Nationalität, deren Erwerb zumeist in der Feldwirtschaft besteht. Die Stadt ist Sitz einer Bezirkshauptmann-Mite Ihr herrschaftliches Gebiet war bis um die itte des 15. Jahrh. böhm. Krongut und empfing vom König Johann dem Luxemburger besondere reiheiten. Von 1450 bis 1634 saßen auf dem chlosse zu C. die Herren von Lipa, dann die von Riesenburg, zuletzt die Freiherren Dobrensky, denen es noch heute gehört. Es ist eins der größten Schlösser in Böhmen, mehrmals erneuert und von einem großen Park umgeben. Die früher bedeutende Industrie des Dorfs (in Glas, mana ern und Leder) hat in neuerer Zeit einen Rückgang erlitten.