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ErdkundeBrockhaus 1882

Cité (frz.; engl. city, ital. citta; aus dem lat. civitas) heißt überhaupt Stadt, bezeichnet aber in gewissen Städten, zumal in Paris und London, den ältesten Teil der Stadt, die Altstadt mit der nißt, sind unter K aufzusuchen. Kathedralkirche, die ehedem die ganze Stadt bildete. In London ist die City der Kern der ins Ungeheuere angewachsenen Hauptstadt, der Sitz aller großen Handelsgeschäfte und der städtischen Verwaltung. In Paris hat das Inselchen in der Seine, welches man die C. nennt, seine gewerbliche Wichtigkeit längst verloren und außer den Gerichtshöfen, dem Oberpolizeiamt und der Spitalverwaltung nichts von Centralbedeutung behalten. OCiterior (lat.), im Altertum Beiname von Ländern, die in Bezug auf Rom diesseit eines Gebirges . B. der Alpen, wie Gallia eiterior soviel wie allia cisalpina) oder eines Flusses (3. B. des Iberus, wie Hispania citerior) lagen. Oitharexylon L., Pflanzengattung aus der Familie der Verbenaceen. Die Arten derselben sind Bäume oder Sträucher, die in den wärmern Gegenden Südamerikas vorkommen. Sie haben kleine, meist weiße und in Trauben stehende Blüten, mit vier Staubgefäßen und einem Griffel. Von einer westind. Art, dem C. quadrangulare Jacg., stammt das unter dem Namen weißes Eisenholz in den Handel kommende Holz, das vielfach zur Verfertigung musikalischer Instrumente verwendet wird, daher auch der lat. Name, der sich mit Geigenholz oder Zitherholz übersetzen läßt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 416Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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