FeedCrescent-City
ErdkundeBrockhaus 1882

Crescent-City, Name einiger Flecken in den Vereinigten Staaten von Amerika, wovon einer in Californien, County del Norte, am Großen Ocean, unweit der Grenze von Oregon, mit Kupfer- und Goldgruben, und einer in Jowa liegt; letzterer ist dadurch bekannt, daß auf dem Zuge nach Utah zahlreiche Mormonen dort zurückblieben. Neuorleans hat wegen seiner halbmondförmigen Lage am Mississippi ebenfalls den Beinamen C. Orescentia nannte Linné zur Erinnerung an den ital. Agronomen Crescentiis (s. d.) eine Baumgattung aus der Familie der Bignoniaceen, deren im tropischen Amerika und Westindien wachsende Arten abwechselnde, einzeln oder gebüschelt stehende, einfache oder dreizählige Blätter mit geflügeltem oder ungeflügeltem Blattstiel und einzelnstehende oder zu Trauben vereinigte Blüten mit zweiteiligem, abfallendem Kelch und glockiger, kurzröhriger, am Schlunde bauchig aufgetriebener, am Saume fünflappiger Blumenkrone besitzen. Die große, flaschenhacherigt mit einer holzigen Schale versehene, einächerige Frucht ist fleischig, inwendig breiig und enthält zahlreiche zusammengedrückte Samen. Eine Art, C. Cujéte L., unter dem Namen Kalabas⸗ . bekannt, auf den Antillen heimisch, mit zettförmigen, gebuschelten Blättern und grünlichen, rot⸗ und gelbgescheckten Blüten, wird im anzen tropischen Amerika kultiviert, fowohl der 0 en Früchte halber, aus denen man allerle eäße, als Flaschen, Näpfe, Tassen u. s. w. herstellt, als auch des Holzes wegen, welches vielfack in der Möbeltischlerei Verwendung findet. Von einer noch unbestimmten, in Mexiko ein ach en Art dieser Gattung stammt das sog nacahuiteholz (s. d.).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 671Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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