Cla vis (at., d. h. Schlüsseh, Mehrzahl Olaves, Annde zuerst die r Pfe der Orgel, weil sie dem inde den Weg zur Pfeife öffnen, später auch die Tasten der Klaviere und ähnlicher Instrumente. Von dem Gebrauche, auf die Orgeltasten die Namen der Töne zu schreiben, ging der Name C. auf die Tonbuchstaben selbst über. Als im 11. Jahrh. die Buchstabennotierung durch das Liniensystem abgekürzt wurde, sofern nur noch einige Buchstaben als Merkzeichen vor die Linien gezeichnet wurden (Claves signatae), behielten diese Buchstaben speziell den Namen C. (S. Notenschlüssel.) In der Orgel heißt auch die Stange, mittels deren ein Balg aufgezogen (getreten) wird, O. Auch die (Klappeno der Blasinstrumente sind der Etymologie mißt, sind unter K aufzusuchen. nach Claves Aer elefs). Ferner wird C. * läuterun Reuer und röm. Schriftsteller, sowie des f Alten und Neuen Testaments, z. B. Ernestis Clavis Ciceroniana (Lpz. 1739; 6. Aufl. 1813), Patriks Clavis Homerica (Lond. 1658; zuletzt Edinb. 1811), Wahls «Clavis Novi Testamentiv (3. Aufl., Lpz. 1843) u. a.