Crescendo (ital.), d. h. wachsend oder stei⸗ — nennt man in der Tonkunst die allmähliche erstärkung der Töne beim Vortrage, oder den allmählichen übergang vom piano zum forte und fortissimo. Man bezeichnet es durch — oder durch die Abbreviatur cresc. Das Gegenteil davon ist das Decrescendo, . Dieses Zu⸗ und Abnehmen des Tons ist ein sehr wirksames Effektmittel in der Musik, paßt aber nicht für alle musikalischen Organe gleich gut. Im Chorgesange und besonders bei der aup wertvol Orchestermusik ist es am natürlichsten und wertvollsten; wenig angemessen erscheint es IRam auf der Orgel.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 671Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei