FeedCroix-au-Bois (Defilee von)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Croix-au-Bois (Defilee von), s. unter Argonnen. Eroker (John Wilson), engl. Parlamentsredner und Schriftsteller, geb. 20. Dez. 1780 in der Grafschaft Galway, studierte in Dublin die Rechte, praktizierte seit 1802 daselbst und wurde 1807 von der irischen Grafschaft Down ins Parlament gewählt, wo er sich dem damaligen Toryministerium anschloß, das ihn 1809 zum Sekretär für Irland, bald nachher aber zum ersten Sekretär der Admiralität ernannte. Seitdem war er einer der konsequentesten Verteidiger konservativer Prinzipien und der heftigste Gegner alles Fortschritts. Als Grey 1830 ans Ruder gelangte, legte C. seine Stelle nieder und bekämpfte in den Reihen der Toryopposition die Reformbill. Nachdem diese 1832 durchgegangen war, betrat er das Unterhaus nicht wieder. Er starb zu Hampton 10. Aug. 1857. Vorteilhaft bekannt ist C. als Verfasser des Gedichts Talaverap (1809), einer der besten Schlachtenschilderungen; seine „Stories from the History of Englando dienten als Vorbild für Sir Walter Scotts Tales of a grandfathero. Mit Scott und Canning begründete er 1809 die „Quarterly Reviewy, zu deren ntang Mitarbeitern er fast ein halbes Fahrhundert ang gehörte. Großes Verdienst erwarb er sich auch durch die Ausgabe von Boswells Johnsono (5 Bde., Lond. 1831). rmißt, sind unter K aufzusuchen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 681Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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