Crusta petrosa (lat.), der steinige Cement, der bei vielen pflanzenfressenden Säugetieren die Zahnwurzel umkleidet oder die Lamellen der Zahnkronen miteinander verbindet. Eruveilhier (Jean), franz. Arzt und Anatom, eb. 9. Febr. 1791 in Limoges, wurde 1824 Prosessor der chirurgischen Pathologie in Montpellier, 1830 Oberarzt und Direktor des Hospice de la maternité, dann der Salpétrière und Charité, 1836 Professor für pathologische Anatomie an der Universität. Er starb 6. März 1874 zu Jussac im Depart. Obervienne. C. Par. 1 „Essai sur l'anatomie pathologiques (Par. 1816), „Médicine pratique (1822), „Anatomie pathologique du corps humain „ (2 Bde., 1828 —42), „Cours d'études anatomiques v (1830), Traité d'anatomie descriptiveo (4 Bde., 1833—35), (Anatomie du système nerveuse (1838), Traité d'anatomie pathologique générale (5 Bde., 1849—64). Eruvelli(Sophie), eigentlichCrüw ell, deutschital. Opernsängerin, geb. zu Bielefeld 12. März 1826, betrat, nachdem sie in Paris ihre künstlerische Bildung vollendet, 1847 während des Karnevals zuerst in Venedig die — Sodann san sie mit wachsendem Erfolg auch auf andern ital. Theatern sowie in Paris und London. In Paris war sie seit 1854 mit 100000 Frs. Jahresage an der Großen Oper engagiert; doch zog sie sich schon Ende 1856 von der Bühne zurück, nachdem sie noch in Verdis hauptsächlich für sie Ksehri bener „Sicilianischer Vesper» großen Beifall gefunden, und heiratete den Grafen Vigier, mit dem sie meist in Nizza lebt. Stimmglanz, Leben und Feuer zer dramatischen Gestaltung, verbunden mit voreilhafter Persönlichkeit, waren die vornehmsten Attribute der C. als ühnensängerin. Dagegen ließ ihre Wsendei Durchbildung viel zu wünschen übrig, sodaß bei ihr immer etwas Naturalistisches sowie Mangel an künstlerischem Adel hervortrat.