Csere (Michael), siebenbürg. Historiker, geb. 21. Nov. 1667 zu Räkos im esiker Stuhle Siebenbürgens, studierte in Fogaras und Udvarhely und nahm an den Türkenkriegen 1683 —1699 teil. Später wurde er Sekretär bei dem Grafen Apor, erhielt während des Räköczyschen nte⸗ Cit (1703—11) die Verwaltung der Szeklerstühle Csik, Gyergyö und Käßon für den Kaiser und König, konnte sich aber der Gegenpartei gegenüber nicht halten. C. starb zu Nagy-Ajta im April 1756. Als Historiker machte er sich verdient durch sein Werk: «Vera historia transilvanica ab anno MDCXI usque ad annum MDCCXIIL (in magyar. Sprache herausg. von Gabriel Kazinczy, Pest 1852). Cserna (d. i. die Schwarze), Fluß in Ungarn, entspringt auf rumän. Gebiete auf dem S der Berge Sturöl und Girdoman, tritt bei Poljana-Skitt auf die österr.⸗ungar. Grenze, wendet sich dem ißt, sind unter K aufzusuchen. Mehadiathale zu, wo sie sich mit der Bijela-Reka südl. Laufe bei Orsowa in die Donau fällt. Die C.c ist nicht schiffbar.