FeedCsorich de Monte Creto
GeschichteBrockhaus 1882

Csorich de Monte Creto (Anton, Freiherr von), österr. Feldmarschalllieutenant, Neffe des vorigen, geb. 1795 zu Machichno bei Karlstadt in Kroatien, nahm als Kadett am Feldzuge des Jahres 1809 teil, sowie an den Feldzügen 1813—15 als Offizier. Im Jahre 1846 war er Festungskommandant von Salzburg und im Jahre 1848 stand er als Feldmarschalllieutenant an der Spitze einer Infanteriedivision und zeichnete sich bei der Unterwerfung von Wien, sowie später als kommandierender General des 2. Armeekorps in Ungarn (bei Schemnitz, Kapolna und Komorn) hervorragend aus. C. wurde nach der Unterwerfung Ungarns Adlatus des Höchstkommandierenden zu Wien und 16. Juli 1850 Kriegsminister, übernahm 1853 das Generalkommando in Ungarn als Adlatus des Erzherzogs Albrecht, trat 1859 in den 4 Wien und starb 15. Ror 1864 zu Dornbusch bei Wien. Eforna, Marktflecken im ungar. Komitat Odenburg an der Raab-Odenburger Eisenbahn mit 5549 C., ist Sitz einer Prämonstratenser-Abtei mit prachtvollem Kloster und Garten und einem reichhaltigen Archiv. Das Territorium des Fleckens umfaßt über 50 qlem und ist von besonderer Fruchtbarkeit (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais, Kartoffeln u. s.w.). Gute Viehzucht, namentlich Pferde. Am 13. Juni 1849 fand hier ein H Gefecht zwischen den Kaiserlichen unter Genera Wyst (der hier fiel) und den Ungarn unter Anführung Kmetys statt; dasselbe endigte mit beiderseitigem empfindlichen Verluste. Ot., gebräuchlicher Conn., offizielle Abkürzung für den nordamerik. Staat Connecticut. Ou, chem. Zeichen für Cuprum (Kupfer).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 700Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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