FeedCui (Cesar Antonowitsch)
MusikBrockhaus 1882

Cui (Cesar Antonowitsch), russ. Komponist, geb. 6. Jan. 1835 zu Wilna, besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt, später die Ingenieurschule und Ingenieurakademie zu Petersburg und wurde dann an derselben Akademie Lehrer und später Professor der Fortifikation. In seinem Fach schrieb C. einige Broschüren und ein Lehrbuch der Feldbefestigun-Erate (3. Aufl. 1880). In der Musik erhielt er nterricht von Moniuszko; er vertrat als Mitarbeiter der russ. Petersburger Zeitung o 1864 —78 die Richtung Wagners und Liszts und veröffentlichte in der pariser (Revue et gazette musicalep 1878 79 eine Reihe von Artikeln über russ. Musik. Von seinen Kompositionen sind zu nennen vier Opern (Der Gefangene im Kaukasus », „Der Sohn des Mandarins v, «William Rateliffy, «Angelov), Scherzos für Orchester und viele Lieder. dann: Wozu? Zu welchem Zwecke? wird von Cicero (Pro Roscio Amerinov, 30, und an andern Stellen) als ein Wort des L. Cassius bezeichnet, welcher bei Untersuchungen über Mord den ichtern eingeschärft ber 2 nachzuforschen, cui bono˖, wem zum Nutzen er Tod des Ermordeten war. (Vgl. Is fecit ete.)

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 709Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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