Damasus I. (366 —384) ward in zwiespältiger Wahl von einem Teile des röm. Klerus zum Bischof erhoben, während die Gegner den Ursicinus zum Papst wählten. Nach heftigen Kämpfen blieb D. Sieger. Er verdammte auf einer röm. Synode 368 die arianischen Bischöfe Valens und Ursacius. Besonders zeichnete er sich durch seine Bemühungen um Erhaltung und Wiederherstellung der altchristl. Gräber und Grabdenkmäler in den Katakomben aus, die er mit vielen selbstverfertigten Inschriften versah. Seine Werke wurden 1671 zu Paris gedruckt. Vgl. Rade, «D., Bischof von Romv (Freiburg i. Br.1882). Damasus II. (vorher Bischof Poppo von Brixen), 1048 von Kaiser Heinrich III. zum Papst ernannt und am 17. Juli in der Peterskirche geweiht, starb schon am 9. Aug. desselben Jahres. Dambach, Dorf im Kreise Schlettstadt des elsaß-lothring. Bezirks Unterelsaß, an der Eisenbahnlinie Zabern-Schlettstadt, 8 kEm nördlich von Schlettstadt am Fuße der Vogesen gelegen, hat eine schöne moderne Kirche und zählt (1880) 3132, fast ausschließlich kath. E., Wahe Ackerbau und Weinbau betreiben. Dabei liegt die St. Sebastianskapelle mit prächtigem Altar und die Ruine Bernstein. Früher waren zwei Dörfer Altenweiler und Oberkirch an der Stelle, wo gegenwärtig D. liegt. Sie wurden 1340 vereinigt und durch Bischof Berthold II. mit Mauern umgeben. Beim Einfall der Armagnaken wurde D. 1444 belagert und mußte sich nach hartnäckigem Widerstande ergeben.