FeedDampfpfeife
TechnikBrockhaus 1882

Dampfpfeife (frz. sikflet à vapeur, engl. steam-whistle), eine als Signalvorrichtung sowie als Lärmapparat dienende, durch Dampf angeblasene Pfeife, die für letztern Zweck besonders bei Dampftesseln als sog. Speiserufer Anwendung findet, wobei die Einrichtung derart Bendin ist, daß die D. ertönt, wenn ein mit ihr in Verbindung gebrachter Schwimmer den tiefsten Wasserstand im Kessel anzeigt. Als Signalapparat ist die D. hauptsächlich bei Lokomotiven in Gebrauch. Beistehende Figur zeigt im Querschnitte die allgemeine Anordnung einer solchen. Ein Hahngehäuse a mit Hahn ist auf den Kessel dampfdicht aufgesetzt; oc sind die Löcher zum Auslassen des Damfes, wenn der Hahn, wie in er Zeichnung angegeben, geöffnet ist; die Bewegung des letztern geschieht durch die Hand⁷m h. Der obere Teil des Geäuses erweitert sich über oco zu . einer Scheibe, von welcher ringsum der Mantel b nur wenig absteht, sodaß zwischen beiden eine schmale, „Gockr d. Offnung bleibt. über dieser hängt die Glocke d, deren unterer, scharf abgedrehter Rand e sich direkt über der ringförmigen Offnung befindet. Sobald der

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 823Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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