Demetoka, auch Dimötika genannt, Stadt im türk. Vilajet Edirneh (Adrianopel) am rechten Ufer der von der Mündung bis hierhin für kleine Dampfer befahrbaren Maritza, zugleich Stationspunkt einer Zweiglinie der Konstantinopel-⸗Adrianopeler Eisenbahn, die letztere mit dem Hafen Dede Aghatsch am Agäis chen Meere in Verbindung setzt, hat 5000 E., die Ackerbau, Handel, hür der und Schiffahrt treiben. Neuerdings ist hier der Bau einer großen Kaserne begonnen worden, die leichzeitig vier Bataillone aufzunehmen im Stande sein wird. Eine histor. Bedeutung hat das Städtchen durch den König Karl XII. von Schweden erlten, der während seines fünfjährigen Aufentalts in der Türkei zu D. angeblich volle zwei De im Bett zubrachte. emetrias, alte Stadt in Thessalien, wurde in der Nähe des alten Jolkos auf der nordöstl. Seite des innersten Teils des Pagasäischen Golfs durch Demetrius Poliorketes angelegt, und diente bis zur röm. Zeit den macedon. Antigoniden oft als Residenz, stets aber als eine Hauptfestung zur Beerrschung Griechenlands. Blühende Handelsstadt lieb D. bis zum J. 896, wo kretische Sarazenen unter dem Korsarenführer Damianos von Tyra die reiche Stadt eroberten und zerstörten. Für die folgende Zeit ging die Blüte von D. auf Halmyros an der Westseite des Golfs über, später auf das neugriech. Volo (nahe bei den in der Nähe von Goritza zu suchenden Ruinen von D.).