FeedDetunata-Gola
BaukunstBrockhaus 1882

Detunata-Gola und Detunata-Flokoaßa, wei Basaltberge im Abrudbaänyaer weig des iebenbürg. Erzgebirges. D.⸗Gola (d. i. der kahle Donnerer) ist eine etwa 90 m hohe Basaltkuppe, deren westl. Seite sich einer riesigen Kirchenfront leich steil vom Boden erhebt, von unzähligen Säuen und Säulchen geziert. Man kann sie einer riesigen Orgel vergleichen, deren massenhafte Pfeifen übereinander ragen. Die Basaltsäulen sind fast von gleicher Stärke, vier⸗, sechs⸗ oder achteckig, bo-Haaen zah geneigt. Am Fuße der Steinwand iegen zahlreiche Trümmer herabgestürzter Säulen, deren Sturz stets ein donnerähnliches Getöse erzeugt, daher der rumän. Name dieser Kuppe. Auf der Ostseite ist D.⸗Gola bewachsen, hier zeigen sich die Basaltfäulen auch nicht so deutlich. Rordwestlich von dem kahlen steht der bewaldete Donnerer, D.⸗Flokdäßa, eine regelmäßige Bergkuppe, die mit Wald bedeckt ist.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 103Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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