Devalvation (neulat.) nennt man die Herabsetzung des Nennwertes einer Geldsorte durch die Staatsgewalt. Bei Metallmünzen wird die D. natürlich nur dann vorkommen, wenn vorher der Nominalwert über ihren Gehalt künstlich gesteigert war, wie dies früher namentlich bei eesDa oft in höchst mißbräuchlichem Umfange geschah. Das richtige Mittel, um eine durch ein Übermaß geringhaltiger Münze entstandene Zerrüttung des Geldwesens zu heben, kann nur in der Einziehung derselben zu dem Emifsions-also zum Nennwerte gesehen werden. Eine D. dagegen, welche den Schaden dem Ium gen Besitzer der Münzen zuschiebt, ist eine Art von partiellem Staatsbankrott Und jedenfalls eine unbillige Maßregel, wenn auch die Staaten in finanzieller Bedrängnis sie nicht selten ergriffen Iüher So wurden in Preußen 1808 und 1811 die rüher im Betrage von über 42 Mill. Thlrn. geprägten Scheidemünzen im ganzen um „5 ihres Nominalwertes herabgesetzt. In der neuern Zeit kommt die D. hauptsächlich nur bei entwertetem Papiergeld in Frage. Es handelt — darum, ob dasselbe durch Einziehung gegen Metallgeld so weit gehoben werden soll, bis es seinen ursprünglichen Nominalwert wieder erreicht hat, das Metallagio also verschwunden ist, oder ob der geltende niedrige Kurs des Papiers fixiert und dasselbe nach diesem Werte gegen Metallgeld oder gegen ein neues, in Metall einlösliches Mabregel umgetauscht werden soll. Die letztere Staatsbankrott. Speziell spricht gegen sie auch noch der Umstand, daß man den Einlösungswert des Papiers nach dem Metallagio bestimmen müßte, das aber keineswegs einen richtigen Maßstab für die Wertverminderung des Papiergeldes gegenüber den Waren und Lebensbedürfnissen im Inlande ebietet. Gleichwohl wird praktisch die D. regelißig den Vorzug erhalten, wenn die Entwertung 5 Papiergeldes eine sehr große ist und sie in ähnhem Maße schon seit längerer Zeit, etwa seit mehen Jahrzehnten bestanden hat. Diese Gründe nnte z. B. Rußland geltend machen, als es 1839 3½ Rubel Assignaten gegen einen Silberrubel lin nlöslichen Kreditbilleten) einzog. Devanagari oder bloß Na gari heißt eine Form 8 ind. Alphabets, welche besonders in Europa imisch geworden ist, während in Indien noch hlreiche andere Schriftformen sowohl in Manuripten als in Drucken existieren. Das D. ist eine inge Schriftart, welche sich, wie das Bengali und uzerati, durch verschiedene Stufen hindurch wahrheinlich aus einem semit. Alphabet entwickelte.