De Witte (Johann), russ. Architekt, geb. 17. (29.) Okt. 1790 zu Riga, studierte an der Ixenieurschule und an der Akademie der Künste zu etersburg und lebte, nachdem er 1812—14 am Kriege gegen Frankreich teilgenommen abwechselnd in Petersburg und Moskau. Zu seinen bedeutendsten Bauten gehören: das kais erl. Militärhospital in Riga, die luth. Kirche in Windau, der Umbau des Schlosses u Riga und die Einrichtung der Badeanstalten zu Kemmern. D. starb zu Charkow De Witts Land hieß früher ein Teil der Nordwestküste Australiens zwischen Tasmansland und Cendrachtsland, nach seinem Entdecker De Witt 1628 genannt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 287Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei