Diaphanradierungen, den von Kupfer abedruckten radierten Zeichnungen ähnlich, sind ein rzeugnis der Photographie, wozu man auf einer mit Atzgrund überzogenen und durch Anräuchern nadel in den Glasplatte beliebig mit der Radiernadel in den Überzug zeichnet, um durch die Striche das Glas zu entbloßen, und dann diese auf photographisch präpariertem Papier liegende Platte dem Tageslichte aussetzt, sodaß die Radierung ebenso kopiert wird wie das negative Glasbild einer gewöhnlichen Photographie. Diaphanom'éter ein von Saussure angegebener pparat zur Vergleichung der Grade der Durchsichtigkeit der atmosphärischen Luft.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 303Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei