Diego Rodriguez oder bloß Rodriguez — odriguez-Island), die östlichste der ascarenhas-Inseln, im Indischen Ocean, etwa 546 km östlich von Mauritius (Isle de France9 924 gehört, wie letztere Insel, zu England. 32, km lang und 7,4 Kkm breit, 110 qkm groß, besitzt einen sich an einzelnen Stellen hügelartig erebenden, reich bewässerten, sehr fruchtbaren, Reis, ais und tropische Früchte erzeugenden Boden. Das Klima ist sehr mild und gesund, nur wehen während der Regenzeit häufig heftige, lange anhaltende Stürme. Die Fauna ist dürftig, doch gibt es vorzügliche Austern und Schildkröten in großer Menge. Ratten sind so häufig, daß sie eine Landplage bilden. Die Bewohner sind zum größten Teile Ansiedler aus Mauritius. Ihre Deli stieg in den J. 1843—51 von 250 auf 1190 und belief sich 1871 auf 1108. Auf der Nordseite befindet sich ein geräumiger und sicherer Hafen, wo Ostindienfahrer Lebensmittel und Erfrischungen einnehmen. Die Insel wurde 1645 von den Portugiesen entdeckt, kam Die ter an die Holländer, dann an die Franzosen. Die Engländer nahmen sie 1810 den Franzosen ab und behaupteten sie auch im Pariser Frieden von 1814. Die hodierno (lat.), am heutigen Tage. Diekirch, Stadt und Hauptort eines Kantons, Distrikts und Gerichtsbezirks im Großherzogtum Luxemburg, in reizender Gegend, an dem linken Ufer der Sauer, eines Nebenflusses der Mosel, 28 km nördlich von Luxemburg, zählt (1880) 3254 E., ist Sitz eines Bezirksgerichts und Endstation der Luxemburger Wilhelms⸗ und Prinz Deneuckerfnhent hat ein Progymnasium, eine Rüenzuckerfabrik mit Raffinerie, eine Aktienbierbrauerei und sehr lebhaften Handel. Die Herrschaft D. gehörte früher der mächtigen Familie von Esch an der Sauer; Robert von Esch trat 1221 einen Teil davon an Wallram, den Grafen von Luxemburg, ab: 1266 verkaufte Gottfried von Esch den übrigen Teil an Heinrich von Luxemburg. Johann der Blinde ließ 1330 D. mit Befestigungen umgeben, die jetzt beseitigt sind.