Dinara, Bergkuppe in Dalmatien, nahe der bosnischen Grenze, 12 km östlich von Knin 1810 mehoch. In ihren Vorbergen sammeln . die Quellbäche der Kerka, die nach einem vielfa gewundenen Laufe bei Sebenico das Meer erreicht. Die Bergkuppe selbst ist der höchste Punkt eines Gebirgstocks, der mit seinen ausgebreiteten Hochlandsflächen und teilweise tief eingeschnittenen Thalfurchen den ganzen Raum zwischen der Unna, Narenta und dem Adriatischen Meere füllt und gegen das letztere zum größten Teile in steilen, unbewaldeten Höhen abfällt. Man hat ihn, von der oben benannten Bergkuppe, mit dem Namen Dinarische Alpen bezeichnet.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 359Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei