Döbling, Dorf in der Bezirkshauptmannschaft Hernals des Erzherzogtums Niederösterreich, bei Wien, unmittelbar an der Nordwestseite der Stadt, am rechtseitigen Ufergelände des Donaustroms, welches hier eine von W. nach O. allgemach sinkende Taurli bildet, die in einer steilen Lehne gegen die halsohle abfällt. Der nördl. Teil des Ortes (Unterdöbling) lagt in einer Einsenkung, durch welche der Krottenbach der Donau zufließt. Beide Ortsteile 5. n (1880) 10482 E. In der neuesten Zeit hat D. ein völlig städtisches Aussehen bekommen, während es zugleich durch die Lage und den landschaftlichen Reiz der Umgebung alle Bedin-Gender einer Sommerfrische Pert Durch die equemlichkeit eines geregelten Verkehrs mit der Großstadt, mit der es eine Pferdebahn verbindet, hat sich neben der einheimischen Bevölkerung eine gleich große wiener Bevölkerung angesiedelt. Der geolog. Beschaffenheit seines Untergrundes (Löß) dankt der Ort die Spezialität seiner Dnh er uunterirdischen Wein⸗ und Bierlager, sodaß er namentlich als Stapelplatz des österr. und ungar. Weinhandels bezeichnet werden kann.