Dux (lat., feblsh hieß in der spätern röm. Kaiserzeit der Befehlshaber eines Heeresteils, namentlich auch der Befehlshaber eines mit der Verteidigung einzelner Grenzdistrikte beauftragten Heeresteils. Als in den german. Reichen des frühern Rittelalters die lat. Sprache offizielle Sprache wurde, nannte man die ursprünglich german. Her09 Duces. (S. Herzsg.) ux, Stadt im böhm. Bezirk und nahe bei Tepiz, Knotenpunkt der Aussig-Teplitzer, Pilsen-Priesener und Prag-Duxer Bahn, ist Sitz eines Bezirksgerichts, hatte ehedem eine bedeutende Industrie in gewebten und gewirkten Wollwaren, die in der letzten Zeit gesunken ist, und zählt (1880) 7360 E., welche Feld⸗ und Obstbau treiben. D. ist der Mittelpunkt reicher Braunkohlenlager, die in 16 Bergwerken ausgebeutet werden, besitzt eine sroße Dampfmühle, eine Glas⸗ und Thonwarenabrik und eine Zuckerfabrik. Einen Anziehungsdunkt für die teplitzer Badegäste bildet das gräfl. Waldsteinsche Schloß in D. mit seinem großen und zut gehaltenen Park, Waffen⸗ und Gemäldesammung und reichhaltiger Bibliothek.